Von Lichtköstlern und Genährtsein. Hör‘ auf, die Leere zu stopfen und er-NÄHRE dich.

Du hast HUNGER? Vielleicht ist dir einfach nur langweilig oder du bist auf anderen Ebenen nicht genährt. Häh? Was für andere Ebenen?

Inspiriert vom Lichtnahrungskongress möchte ich heute einen Leitgedanken davon aufgreifen. Doch bevor ich näher darauf eingehe, wollen wir uns kurz ansehen, was denn diese Lichtnahrung eigentlich sein soll.

 

Was ist Lichtnahrung? 

Es gibt wohl Menschen, die ernähren sich nur von Licht – also Energie. Diese Nahrung wird auch Prana genannt, was soviel wie Lebensenergie bedeutet oder auch mit dem heiligen Geist verglichen werden kann, der als Nahrung dienen soll.

Also sie essen und trinken nicht. Einige davon überhaupt nicht oder phasenweise nicht, doch vielen geht es auch darum, einfach von Essen frei zu sein, unabhängig und es nicht zu brauchen. Also darum, nicht essen zu müssen. Bei gesellschaftlichen Anlässen z.B. essen sie ein wenig davon, was ihnen Lust und Freude macht. Das kann nicht jeder von uns einfach so machen, das ist ein ganzheitlicher Prozess, der hauptsächlich unseren Geist betrifft, denn der Körper macht sowieso das was der Geist sagt, er folgt ihm sozusagen. Und dieser Prozess wird auch gerne begleitet von erfahrenen Menschen – und – ganz wichtig: Meditation. Das ist übrigens etwas, das eigentlich nicht möglich sein kann, weil wir ohne Wasser nach 3-4 Tagen in etwa sterben würden, ohne Essen ca. nach 3 Wochen.

Warum erzähle ich dir von Lichtnahrung? Nicht, weil ich dir empfehle, das zu machen (nebenbei bemerkt sind bei dem Prozess auch schon Leute verhungert also ist das keine Sache, die man auf die leichte Schulter nehmen und einfach machen kann) – ich sage auch nichts grundsätzlich dagegen, also wenn es dich anspricht, dann beschäftige dich damit, suche dir jemanden der das gemacht hat und dich begleitet und – oooooooooooooooommmmmmmmmmm.

Was mir so gut daran gefällt ist erstens die Freiheit und Unabhängigkeit und zweitens das Thema Genährt sein. Wir haben eine Urangst vor dem Verhungern, die steckt ganz tief in uns drin. Nebenbei bemerkt, wenn du intermittierendes Fasten praktizierst und diese Urangst bei der letzten Mahlzeit am Tag sich als Fressgelage niederschlägt, eben weil du ja so viele Stunden nichts mehr essen darfst, also hier wieder den Mangel spürst, wird das langfristig eher wenig bringen. Ernährungsumstellung geht auch immer mit Änderung der Einstellung im Optimalfall einher. Um es mit Rüdiger Dahlkes‘ Worten auszudrücken:

Im Idealfall wird nicht nur der Rock oder die Hose weiter, sondern auch das Bewusstsein.

Wir überessen uns, weil wir auf anderen Ebenen oft nicht genährt sind und kompensieren das auf körperlicher Ebene, in Suchtverhalten – in Sucht steckt ja auch Suche drin. Wir sind leer und müssen uns mit etwas füllen, die Leere zustopfen. Du kannst dich auch mal fragen: Was macht mir Hunger, wonach bin ich hungrig? Lebenshungrig – vielleicht lebst du nicht richtig und funktioniert nur. Was brauche ich jetzt, was ich versuche über Essen zu stillen?

Kinder haben hier oft noch einen natürlichen Zugang und wollen oft nicht essen, weil sie gerade anders genährt sind.

Wir sind gefordert, für Balance zu sorgen, uns zu nähren, uns Gutes zu tun, in uns anzukommen und eben nicht mehr (im Außen) zu suchen, sondern im Innen finden. Uns der Fülle bewusst werden, in der wir leben. Das hat wieder viel mit Dankbarkeit zu tun. Fülle kann finanzieller Natur sein, oder dass du immer genug zu essen und trinken hast, vielleicht in einem Haus wohnst oder einen Wald in deiner Nähe hast oder gesund bist. Und wie immer: Die Dankbarkeit für die Fülle, die du schon lebst und von Herzen empfindest, vermehrt auch Fülle.

 

Was nährt dich?

  • Bereiche: Vielleicht ist es Musik, Kunst, in der Natur sein
  • Selbstliebe und Sein: Mit dir einfach mal nur sein und dich selbst zu lieben und wertzuschätzen, was für ein wertvoller Mensch du bist.
  • Zwischenmenschliche Nähe und Zugang zu dir selbst: Natürlich können auch soziale Kontakte sehr nährend sein – am glückbringendsten ohne (emotionale) Abhängigkeit und bedingungslos. Niemand kann dich glücklich machen, außer dir selbst. Was nicht heißt, dass du Nähe des anderen nicht genießen sollst. Genießen: JA, Brauchen: NEIN. Du hast alles IN dir, was du brauchst und das ist das, was dich am allermeisten nähren kann. Und wenn du diesen Zugang hast, dann erfährst du auch klarer, was dich nährt.
  • Flow-Zustand: Vielleicht sind es auch bestimmte Tätigkeiten wie Boxen, Singen, Tanzen, in der Wiese barfuß herumspringen, ein Buch schreiben, Babies auf die Welt helfen, Sterbende zu begleiten oder Bügeln – die Möglichkeiten hier sind endlos. Woran merkst du, dass dich eine Tätigkeit nährt? Du bist im Flow. Das bedeutet, du bist jetzt ganz bei der Sache, fühlst dich wunderbar, voller Freude und vergisst Raum und Zeit.

 

Nährende Elemente

Ich möchte in Bezug auf Lichtnahrung bzw. genährt sein noch kurz auf unsere 4 Elemente zu sprechen kommen, die  bekanntlich Erde, Luft, Feuer und Wasser sind. In der TCM sind es fünf, da gibt es auch Holz und Metall, sonst Feuer, Wasser Erde, nur die Luft fehlt hier. In dieser Elementenlehre geht es ja darum, dass zwischen allen 5 Elementen Balance herrscht und man sich davon gleich viel einverleibt hat, wobei je nach Situation, Gesundheitszustand usw. der eine mehr von einem Element, der andere vom anderen brauchen wird, aber es geht wie gesagt um Ausgleich und Balance.

Ich bin jetzt auf die TCM gekommen als Beispiel dieser Ausgewogenheit, ich möchte jetzt auf die uns vier Bekannten im Zusammenhang damit eingehen, wie du dich damit nähren kannst. Ich habe so eine kleine Theorie aufgestellt (vielleicht existiert sie auch schon irgendwo), dass es Sinn macht, von allen 4 Elementen unabhängig von der Ernährung genährt zu sein.

  • Feuer: Es steht für Sonne, Licht, Wärme, Energie. Das kannst du natürlich dadurch aufnehmen, dass du dich bewusst zur Sonne drehst und „tankst“, aber die Energie, Wärme kannst du auch in dir ausgraben (= Lebensenergie, Prana) und dich damit nähren oder auch mit anderen Menschen genießen.
  • Erde: Diese repräsentiert die Natur. Dabei fällt mir auch Bäume umarmen und Barfuß laufen ein, wobei uns dieser Kontakt speziell auch mit Elektronen nährt, denn die Erdoberfläche ist voll davon wie ich bereits in einem früheren Artikel erzählt habe, daher gehe ich heute nicht näher darauf ein – nur soweit, dass die Elektronen quasi antioxidativ wirken in unserem Körper. Also berühre die Natur, geh nach draußen und wenn es nur der nächste Park ist. Streichle deine Küchenkräuter, die nächste Hecke oder was auch immer.
  • Wind: Frische Luft, Rausgehen und tief durchatmen. Das ist herrlich zum Nähren und Loslassen gleichermaßen!
  • Wasser kannst du nicht nur innerlich sondern auch äußerlich aufnehmen, indem du in ein Gewässer wie den See, ins Meer springst, dich vom Regen durchnässen lässt und dich so mit diesem Element nährst.

Ich würde es toll finden, wenn wir Essen nicht mehr brauchen würden. Der Welthunger wäre gegessen, wir könnten Geld anders investieren und einige manipulative Industriezweige wären ausgemerzt. Wobei – wenn das passieren würde, würde sich sowieso an anderer Stelle wieder etwas auftun, das nicht mit rechten Dingen zugeht, somit wäre es vermutlich nur eine Verschiebung eines Problems. Genauso wie das auch mit veganer Ernährung ist, die ich ja selbst befürworte und lebe, aber mir durchaus bewusst bin, dass das eine Problemverschiebung ist, aber darauf einzugehen, geht an dieser Stelle zu weit.

Also möchte ich dir abschließend sagen : Tu dir Gutes, Fülle keine Leere, sondern nähre dich mit Dingen, die dir Freude bereiten. Tue, was du liebst und dich in den Flow-Zustand versetzt und nutze die 4 Elemente. Und nochwas: Segne dein Essen, sei dankbar dafür und tu dir auch damit bewusst Gutes.

Wie er-nährst du dich?

Viel Freude beim Erfahren, Füllen und Nähren.

Alles Liebe,

Deine Manu

 

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