Macht Gluten dick und krank?

Musst du auf Weizen, Roggen & Co verzichten, wenn du abnehmen oder auch einfach nur gesund sein möchtest?

Gluten – Klebereiweiß – ist enthalten in Weizen (auch Bulgur und Couscous), Dinkel, Einkorn, Emmer (Zweikorn), Roggen, Gerste. Hafer wird eher zu glutenfrei gezählt. Ansonsten gelten Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Reis, Mais und Hirse als glutenfrei. Das Thema wird momentan auch etwas gehypt und viele Anbieter freuen sich, eine breitere – glutenfreie – Produktpalette anbieten zu können.

Der Glutenkonsum wird mit verschiedenen Problemen in Zusammenhang gebracht, wie z.B.:

  • Leaky Gut Syndrome (und in Folge Autoimmunerkrankungen)
  • Chronische Erkrankungen wie Depressionen
  • Gehirnvernebelung („Dumm wie Brot“)
  • Übergewicht
  • Verklebung der Darmzotten (Nährstoffmängel)
  • Entzündungsreaktionen
  • Abgeschlagenheit
  • Suchtpotenzial + Triggern von Zuckersucht

Deutlich unterschieden muss hier auch werden zwischen Zöliakie (in dem Fall darf gar kein Gluten gegessen werden) und Glutensensibilität, bei der man merkt, dass einem Glutenverzehr „irgendwie“ nicht gut tut (z.B. Müdigkeit, usw.). Weizen ist überzüchet und längst nicht mehr das, was er mal war (Einkorn!). In der Alternativmedizin (kinesiologisch) wird Weizen neben Milch sehr häufig als unverträglich ausgetestet! Beim Einweichen und Keimen wird Getreide verträglicher und wenn sie als Sprossen verzehrt oder Grassaft getrunken werden, ist es bereits abgebaut. Auf diese Weise werden die Nährstoffe sogar noch vervielfacht, das Getreide verträglicher und Gluten wie gesagt abgebaut.

Das Problem dabei, wenn Gluten „einfach nur so“ weggelassen wird ist, dass dadurch oft kaum mehr Vollkornprodukte gegessen werden. Glutenfreie Produkte enthalten zudem oft mehr Zucker. Fest steht, dass der Verzehr von Weißmehlprodukten problematisch ist und Vollkorn immer bevorzugt werden sollte, unabhängig vom Glutengehalt eines Lebensmittels, wo wir wieder bei „so natürlich wie möglich“ sind.

Im Zusammenhang mit Gewicht wird beobachtet, dass bei regelmäßigem Glutenverzehr (vor allem aber auch in Form von Weißmehlprodukten) mehr Zucker und Kalorien gegessen werden. Das ist etwas, das  ich als glutensensibel bezeichnen würde – übrigens erlebe ich es selbst auch so – v.a. mit Weizenprodukten und noch stärker, wenn sie aus weißem Mehl gemacht sind.

Wie immer möchte ich dich dazu auffordern, gut in dich selbst hineinzuspüren und für dich zu entscheiden, welcher Umgang mit Gluten für dich stimmig ist. Bei all den Fürs und Widers kann man schnell mal ein sehr restriktives Essverhalten an den Tag legen, das nicht immer nötig und manchmal sogar schädlich (Stress) sein kann.

Viel Freude mit deiner Ernährung und alles Liebe,

Deine Manu

 

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Die Bücher von z.B. Rüdiger Dahlke und Kim Snyder plädieren auch eher für glutenfrei

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