Heilsame Reinigungskur nach Anthony William

Heute möchte ich dir eine Heilkost vorstellen, so wie „Medical Medium“ Anthony William sie in seinem Buch „Mediale Medizin“* vorschlägt. Als Kur bringt sie schon nach einer Woche sehr viel, da sie sehr reinigend wirkt. Wenn du 28 Tage dabei bleibst, kannst du damit eine Art Reset-Knopf für deine Gesundheit drücken.

Falls du noch nie von ihm gehört hast – Anthony wird von „Spirit“ – seinem Geist geführt. Dieser ist laut seinen Beschreibungen als „Mitgefühl“ direkt Gott unterstellt. Als er 4 Jahre alt war, hörte er eine Stimme, die ihm sagte, was andere Menschen für Krankheiten haben und dann auch immer mehr, was sie dagegen tun können. So weiß er auch von gesundheitlichen „Fakten“, die wissenschaftlich erst erforscht werden.

 

Satt mit Früchten

Auch die kids freuen sich über Obst…
…und essen Gemüse sowieso nur roh

Da wir alle ursprünglich aus der Nähe des Äquators abstammen, ist auch er ein großer Freund von Früchten und hat diesen ein extra Kapitel gewidmet – mit dem Namen „Keine Angst vor Obst“. So sieht er auch in ihnen das größte Heilungspotenzial als die Nahrung mit der höchsten Schwingung – ähnlich wie Dr. Graham mit seiner kohlenhydratbasierten 80/10/10rv (rohvegan) Ernährung, siehe dazugehörigen Blogbeitrag plus Podcast-Episode hier. Daher machen sie auch den Haptbestandteil seiner Kur, die er mit 28 Tagen veranschlagt, aus. Über das Thema Regionalität lässt sich streiten und jeder darf selbst entscheiden, ob er auf süße und leuchtende tropische Früchte zugunsten – je nach Jahreszeit – regionalen Äpfeln oder Birnen verzichtet und sich dafür lieber nicht-regional kleidet, Elektrogeräte schippern lässt, Fleisch von (vielleicht sogar regionalen) Tieren isst, die mit Getreide aus 3.-Welt-Ländern gefüttert werden usw. Ich möchte hier keine CO2-Debatte auslösen, doch wohl einen Denkanstoß geben. Zudem sind die Früchte dort, wo sie geerntet werden, regional und saisonal ?. Nur weil wir in unseren Breitengraden nicht artgerecht leben, bedeutet das nicht, dass wir uns nicht artgerecht ernähren dürften. Also: fühl in dich rein und bilde dir deine Meinung zum Thema (tropische) Früchte. Mehr zum Thema Obst findest du wie erwähnt bei besagtem Beitrag.

 

Was steht sonst auf dem Speiseplan?

  • Fruchtgemüse (Tomaten, Gurken, von Paprika ist in seinem Buch keine Rede, ich habe sie gegessen)
  • Blattgemüse (Salate, Grünkohl, ich habe auch Wildkräuter gegessen)
  • Wer mag etwas Knoblauch, Frühlingszwiebel, Lappentang (Algenart), Sprossen

–> Alles roh, auch wenn er den Begriff „rohvegan“ nicht verwendet.

 

So sahen meine Tage aus

Morgens gab es täglich ein warmes Glas Wasser mit ätherischem Öl wie Lemon, Lime oder Smart & Sassy. Danach ab und an auch seinen hochgelobten Selleriesaft, natürlich frisch entsaftet! Der liefert so viele Vorteile, dass Anthony William ihm ein komplettes Buch* gewidmet hat. Wichtig ist, dass er immer pur und für sich alleine getrunken wird, um die optimale Wirkung entfalten zu können. Du könntest auch Kokoswasser (von einer frischen Kokosnuss) trinken.

Guten Morgen! Viel leckerer als befürchtet!

Nach einer Weile habe ich (manchmal erst zu Mittag als ich die kids abgeholt habe) einen Smoothie zubereitet – aus 2-3 Bananen, gefrorenen Beeren und etwas Grünzeug (Vogelmiere, Salat, Kohl oder auch mal ein Stück Gurke), natürlich Wasser und gerne die metabolische Ölmischung „Smart & Sassy“, über die ich erst vor kurzem gesprochen habe (siehe hier).

Mittags oder am (frühen) Nachmittag gab es entweder noch einen Smoothie oder einen Salat aus Blattsalat, Gurke, Tomate oder Paprika und Früchten wie Beeren, Granatapfel, Apfel usw. Dazu ein Dressing aus 2 gepressten Orangen, einer halben Avocado (wer eine intensivere Reinigung wünscht lässt sie weg, wer es nicht so eilig hat, kann insgesamt auch eine ganze Avocado an einem Tag essen), etwas Knoblauch und in meinem Fall kamen hier auch immer ätherische Öle zum Einsatz wie Koriander, Zitrone, Wilde Orange und Kräuter, auch mal Frühlingszwiebel.

Salat – megalecker!
Schiffchen für mehr Abwechslung

Abends habe ich Spinat mit Tomaten und Knoblauch zu einer Suppe püriert. Auch hier kamen wieder ähnliche ätherische Öle zum Einsatz. Mit kleinen Kirschtomatenstückchen in der Suppe war sie noch leckerer. Auch habe ich manchmal Wakame-Alge dazugemixt.

Abend-Süppchen

Manchmal habe ich statt einer Mahlzeit auch einfach nur Früchte mit Fruchtgemüsestücken gegessen. Besonders habe ich mich in Papayas verliebt, dich ich vorher nie mochte.

Auch habe ich gern am späteren Abend Apfel- u. Birnenstücke mit der schützenden Mischung „On Guard“ (Wild Orange, Zimt, Nelke, Rosmarin und Eukalyptus) genascht. Das hat sehr gutgetan und mir dabei geholfen, mich wohlig warm zu fühlen.

 

Keine starren Regeln

Ursprünglich wollte ich nur einen Entlastungstag machen. Aus diesem Tag sind dann 8 geworden ?. Ein Monat hätte mir gerade nicht reingepasst, zudem es auch absolut nicht geplant war, doch der Impuls war da und ich möchte nun 1x / Woche einen Rohkosttag dieser Art einlegen.

Wer es übrigens weniger eilig mit Reinigung, Heilung oder auch Gewichtsverlust hat, kann die Kur auch etwas abwandeln und z.B. etwas Nüsse und Samen hinzufügen oder abends auch mal gekochtes Gemüse und / oder Kartoffeln essen.

„Fastenbrechen“ – ok, gekochtes Gemüse hätte es auch getan, aber.. das war gerade da 🙂

 

Mein Fazit zur Reinigungskur nach Anthony William

Mir hat die Woche super gutgetan! Ich hatte nie Hunger, da ich auch immer essen konnte so viel und so oft ich wollte. Das hat meine Psyche sehr beruhigt.

Ich hatte praktisch keinen Heißhunger, auch auf Süßes nicht, da ich ja immer die süßen Früchte zur Verfügung hatte

Ich habe auch an Gewicht verloren und ein paar Kleidungsstücke fühlen sich nun gemütlicher an als davor ?

Ich habe das Gefühl, dass mein Stoffwechsel nun etwas besser funktioniert. Zudem brauche ich weniger Nahrung (an „Festem“) als davor, spüre besser und schneller was mir guttut und mein Rohkost-Anteil bleibt auch jetzt nach der guten Woche stark erhöht. Mein Körper verlangt schon auch nach Warmem oder eben Dichterem – jedoch in viel kleineren Mengen als davor.

Nach 5 oder 6 Tagen hatte ich das erste Mal das Bedürfnis, etwas anderes (Gekochtes) zu essen. Da fing auch langsam die emotionale Entgiftung an.

Mit Familie kann es organisatorisch herausfordernd sein. Meine Kinder lieben Früchte und haben in der Woche auch eindeutig von all dem frischen Zeug gegessen als sonst. Mein Mann hat so viel es ging für sie gekocht und ansonsten durften sie auch 2 x im Kindergarten essen. Ich habe 2 oder 3 Mal für sie gekocht und das war schon ein bisschen… doof. Immerhin ist für mich als absoluter Kochmuffel nicht viel zu tun außer schnippeln, mixen oder auch einfach nur so reinbeißen – das hat mir sehr gut gefallen!

Obst und Gemüse – vor allem im Winter – sind bei uns im Vergleich zu Reis und Kartoffeln doch recht teuer. Mit einem hohen Anteil von meist günstigen Bananen und Angeboten kann dem etwas entgegengewirkt werden.

Vor allem die Suppe ist ohne Knoblauch und Frühlingszwiebel kein sonderlich kulinarischer Hochgenuss. Da ich jedoch beides nicht so gut in rohem Zustand vertrage, hatte ich doch etwas mit Blähungen zu kämpfen, wobei diese gegen Ende der Woche schon eindeutig nachgelassen hatten. So ist es eine gute Idee, sich mit ätherischem Pfefferminzöl zu wappnen bzw. der Verdauungsmischung „ZenGest“.

Für Menschen die dazu neigen, auszukühlen, kann ich empfehlen, wärmende ätherische Öle zu integrieren wie eben On Guard, Zimt, Nelke, Ingwer usw.

Auch emotionale Mischungen wie Console, Motivate oder auch das Diffusen stimmungsaufhellender Zitrusöle können helfen, mit emotionalen Themen die hochkommen, besser zurechtzukommen. Arborvitae ist ein Öl, das auch dabei unterstützen kann, solche besser zu sehen und anzunehmen. Pfefferminze als Öl des fröhlichen Herzens kann hier auch eine Wohltat sein, auch wenn es nicht auf Dauer dazu missbraucht werden sollte, emotionale Themen zu „verdecken“.

Für mich fühlt sich diese Art der Ernährung grundsätzlich richtig, stimmig und gut an. Geistig / emotional würde ich aktuell NUR mit dieser Ernährung nicht klarkommen und nutze die Nachwirkungen der Woche wieder zu einer allgemeinen Verbesserung meiner Ernährung und Umstellung auf einen höheren Rohkost-Anteil.

 

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Viel Spaß beim Saubermachen 🙂 und alles Liebe,

Deine Manu

 

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