Neujahrsvorsätze und der Heißhunger

Wir sind mitten im Januar angekommen. Bestimmt sind viele unter uns, die sich neue Ziele für 2020 vorgenommen haben, abnehmen und / oder gesünder essen oder fitter werden wollen. Vielleicht leidest du seit 1.1. unter akutem Hunger und hast schon das Gefühl, dass dir, wie mein Papa immer so schön zu sagen pflegt, „der Dickdarm in den Dünndarm einegreut (hineingeschlüpft :D) ist.“ !?

Erstens möchte ich dich dazu auffordern, dir auch in diesem Punkt selbst gegenüber mit viel Liebe und Wertschätzung zu begegnen und dich mal so anzunehmen, wie du JETZT bist.

Zweitens bin ich kein Fan von Mangelgedanken und Verzicht. Mache dir immer bewusst, was es dir bringt, etwas an deinen Ernährungsgewohnheiten zu verändern und such nach Möglichkeiten, dein Vorhaben mit möglichst viel Freude umzusetzen.

Drittens: Bitte nicht hungern. Abgesehen davon, dass dich das wieder in den Mangel bringt (außer du fastest mit ganzheitlichem Bewusstsein), kann das zu echt bösen Heißhungeranfällen führen, die dich wieder weit zurückschmeißen. Das führt dazu, dass du dich selbst negativ bewertest und dir in welcher Form auch immer vermutlich nichts Gutes tust und mit höherer Wahrscheinlichkeit in alte Gewohnheiten zurückverfällst.

Da sind wir auch schon bei einem wichtigen Stichwort: Anstatt alles auf einmal radikal umzustellen (wobei: ja, es gibt Leute, bei denen das funktioniert! – viele meiner Aussagen und Vorschläge passen nicht immer für alle), könntest du damit beginnen, Gewohnheiten einzuführen, die dein Vorhaben unterstützen. Ganz einfache Dinge wie z.B.:

  • morgens nach dem Aufstehen gleich mal ein großes Glas mit warmem Lemon-Wasser trinken
  • eine Station zu Fuß gehen
  • Treppen statt Aufzug benutzen
  • vor jeder Mahlzeit etwas Gemüse knabbern
  • mit EINER Unterstützung beginnen wie z.B. Probiotika nehmen
  • und vieeeeeeeeeeeeeeeles mehr

Du kannst für eine gute Basis sorgen, indem du genügend Nährstoffe zu dir nimmst. Viel frisches Obst und Gemüse in möglichst guter Qualität sind hier schon mal ein guter Schritt. Wenn deine Mineralstoff-Speicher gut aufgefüllt sind, sinkt auch dein Heißhunger – der auch immer einen Nährstoffmangel anzeigt!

Nicht nur die Zufuhr an ausreichend Nährstoffen ist wichtig, sondern auch, dass diese gut vom Körper aufgenommen werden können! Dies kannst du folgendermaßen beeinflussen:

Achte auf deine Darmgesundheit! Wenn deine Verdauung rund läuft, kannst du Nährstoffe besser aufnehmen. Dein Mikrobiom (= Zusammensetzung deiner Darmbewohner) beeinflusst zudem maßgeblich dein Essverhalten! Was kannst du hier tun? Ich habe es bereits angesprochen: Probiotika einnehmen (Näheres im Podcast – u.a. auch, warum Sauerkraut nicht hilft) – am besten auch gleich Präbiotika (= ihr Futter) dazu.

(Verdauungs-)Enzyme wirken wie Katalysatoren für viele Prozesse im Körper. Ohne Enzyme wäre Leben nicht möglich. Sie sind in rohem Obst und Gemüse enthalten, wovon die meisten von uns viel zu wenig essen. Sie helfen uns unter anderem dabei, Nährstoffe besser aufzunehmen, unterstützen also unsere Stoffwechselprozesse, helfen uns dabei, Nahrungsmittel auch besser zu verdauen (vertragen) und vieles mehr.

Bitterstoffe sind mega wichtig – vor allem bei Heißhunger! Ich bin großer Fan von Heidelberger Kräutern. Zudem freut sich auch deine Leber darüber – probier es einfach aus!

Und was wäre eine Podcast-Episode ohne ätherische Öle? Viele von ihnen können Leichtigkeit in die Attacke bringen! Wie zum Beispiel

Pfefferminz-Öl (Peppermint)

Ich nehme gerne einen Tropfen davon direkt unter die Zunge (oder ein Beadlet) – durch die Schärfe hat mein Körper dann kein Verlangen mehr nach Nahrung. So ein Tröpfchen macht sich auch gut in einem Glas Wasser, was sowieso immer eine gute Idee ist – vor dem Essen etwas trinken und dann mal checken, ob der Gusto noch da ist. Sollte dir das Öl erst nach dem Verzehr deiner zweiten Tafel Schokolade einfallen hilft es dir zumindest noch dabei, dass dir nicht (so) übel wird 😊.

Grapefruit-Öl (Grapefruit)

Nicht nur, dass es als Appetit-Zügler wirkt – es geht auch an die Wurzel unseres (gestörten) Essverhaltens und unterstützt bei längerfristiger Anwendung (Diffusen, Einnahme) selbst Ausreißer wie Anorexie, Bulimie, Fettleibigkeit und ist somit ein guter Regulator für unser Essensthema.  Auch wird es gerne bei Suchtverhalten eingesetzt (das betrifft nicht nur Essen!). Praktischer- u. passenderweise unterstützt es auch unser lymphatisches System, was super ist bei Wassereinlagerungen oder Cellulite.

Zitronen-Öl (Lemon)

Auch dieses Öl hilft bei übermäßigem Essen und Heißhunger. Zudem unterstütz es deine Leber und somit Entgiftung. Ich liebe es, es morgens im warmen Wasser zu trinken. Du kannst es auch verdünnt am rechten Rippenbogen (wo die Leber lokalisiert ist) äußerlich auftragen. Auch hilft es – gemeinsam mit Oregano-Öl – Parasiten zu vertreiben. Das ist auch ein Riesen-Thema, was nicht nur eine Episode, sondern ein ganzes Buch füllen könnte :-D.

Diese 3 Öle gibt es praktischerweise in einer von doTERRAs praktischen Mischungen, die uns den Alltag erleichtern und Zeit sparen – „Smart & Sassy“ das „Öl der inneren Schönheit“. Es wirkt zudem durststeigernd und lindert den Ekel, den der eine oder andere sich und vor allem seinem äußeren Erscheinungsbild gegenüber empfindet. Wir haben super viele positive Erfahrungen damit gemacht. Es wirkt extrem toll bei Heißhunger und dämpft auch das Verlangen nach Zwischenmahlzeiten. Nährstoffe werden besser aufgenommen, da der Stoffwechsel unterstützt wird, so auch die Verdauung. Viele haben schon damit super abgenommen, andere wiederum sagen, sie können essen was sie wollen, ohne zuzunehmen, während sie diese Mischung anwenden. Ich nehme täglich zwischen 3 und 5 Tropfen über den Tag verteilt ein. Entweder ich gebe 1-2 Tropfen in ein Glas Wasser oder richte mir gleich vormittags einen Krug. Ab und zu nehme ich auch gerne mal einen Tropfen pur unter die Zunge. Außerdem liebe ich es, einen Tropfen zwischen den Handflächen zu verreiben und zu inhalieren. Macht sich auch gut im Diffuser oder als Auto-Duft.

In dieser Mischung sind übrigens noch zwei weitere Öle mit an Bord!

Zimtrinden-Öl (Cinnamon Bark)

Unser Magen & Darm mögen es, Pilze mögen es nicht. Zimtrinde verstärkt die Wirkung anderer Öle und hat viele weitere Vorteile wie Stimulierung des Immunsystems, unserer Energie, es wirkt wärmend (was die kühlende Pfefferminze vor allem jetzt im Winter wieder ausgleicht) und vieles mehr. Emotional unterstütz dieses Öl auch die Annahme unseres Körpers.

Ingwer-Öl (Ginger)

Abgesehen davon, dass dies auch ein absolut tolles Öl ist, was unsere Verdauung betrifft, ist es auf emotionaler Ebene bekannt als das Öl der Selbstermächtigung. Somit lernen wir damit, selbst die Verantwortung für unser Verhalten zu übernehmen und machen nicht mehr unseren Partner dafür verantwortlich, wenn er Kekse mit nach Hause bringt oder unsere Kinder, wenn sie ihr Essen übrig gelassen haben.

Wenn du selbst eine Mischung herstellst, nimm also nicht einfach alle Öle, die den Appetit zügeln. Hier geht es immer um die Synergie, darum, wie Öle zusammenwirken – auf allen Ebenen! Idealerweise ist auch immer eine Kopf-, Herz- u. Basisnote dabei.

Abgesehen davon, dass sich auch bei mir heuer der eine oder andere in den letzten beiden Jahren eingeschlichene Kilo verabschieden darf, steht bei mir die Reinigung im Vordergrund. Gaaaaaaaanz langsam und – wie immer – ganzheitlich.

Hast du auch Lust auf Reinigung? Dann hüpf gern in unsere Stärkungs- u. Reinigungs-Gruppe auf facebook – oder lasse dich bei deinen Ernährungsvorhaben auch gerne von mir persönlich und ganzheitlich unterstützen, denn so kann ich auf dich, deine aktuelle Situation und Bedürfnisse eingehen – ich sage immer: Ernährung ist mehr, als einfach nur mehr Gemüse essen 😊 und ich weiß durch meine eigenen Auf und Abs genau, wies dir in den verschiedenen Stadien geht bzw. kann es sehr gut nachvollziehen!

Ich freu‘ mich auf dich!

Alles Liebe,

Deine Manu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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