Fühl dich leicht mit Keto – und Ilke Schablowski

Ilke ist Apothekerin mit Multipler Sklerose. Seit 6 Jahren ist sie frei von Basistherapie. Ein Baustein, der sie in ihrer Gesundheit und ihrem Leben mit MS unterstützt, ist die ketogene Ernährung, mit der sie – ganz nebenbei – 8kg abgenommen hat. Heute sprechen wir darüber, wie auch dir diese Ernährungsform weiterhelfen kann – auch, wenn du dich dabei pflanzlich ernährst.

Bei ketogener Ernährung verzichtest du weitestgehend auf Kohlenhydrate und nutzt so den Fastenstoffwechsel (=Ketose) auch zur Gewichtsabnahme. Du achtest nur darauf, WAS du isst – und eben, dass die Kohlenhydratzufuhr täglich – je nachdem wie streng du es durchführen möchtest – nicht über 30g liegt.

Neben tierischen Produkten sind auch eine Menge pflanzlicher Vertreter mit auf der erlaubten Liste, was auch keto vegan und – wenn du darauf achten möchtest – basenüberschüssige Ernährung möglich macht.

Da darf ich ja nix mehr essen? Fragst du dich jetzt vielleicht… Hier eine Liste von „erlaubten“ Lebensmitteln

  • Blattgemüse
  • Fruchtgemüse
  • Stärkehaltige Gemüse wie Wurzelgemüse ev. erst nach einer Startphase von ein paar Tagen bis Wochen ausprobieren
  • Nüsse
  • Samen
  • Öle & Fette (z.B. Avocados, Nüsse, Kokosprodukte, Oliven)
  • Saure Obstsorten wie Beeren, Zitrone, Limette
  • Tofu, Tempeh, Erbsen, grüne Bohnen
  • Süßungsmittel wie Stevia, Xylit

Besonders faszinierend ist die Tatsache, dass du Fett abbaust, während du Fett verzehrst. Natürlich gilt auch hier wieder, so natürlich wie möglich zu essen und auf die Qualität der Nahrungsmittel zu achten.

Außerdem sind bei ketogener Ernährung viele positive Nebenwirkungen zu verzeichnen:

Positive Auswirkung auf

  • viele, insbesondere neurodegenerative Erkrankungen
  • Hautbild
  • Energielevel
  • Stressresistenz bzw. mehr Gelassenheit
  • Ausschleichen von Süchten – nicht mehr haben müssen / brauchen – insbesondere bezüglich Zucker (vor allem, wenn auf jegliche Süßungsmittel verzichtet wird! à Freiheit!!!

Vorbereitend kannst du dir schon mal Rezepte suchen, um im „Ernstfall“ gewappnet zu sein und – wenn du magst – dich schon vorab in den Fastenstoffwechsel begeben – durch: Fasten 😊 (z.B. Saftfasten).

Das Frühstück kannst du leicht ersetzen z.B. durch eine Mischung aus Kokosflocken, Nüssen, Leinsamen, ein paar Beeren und einem Joghurt (Nüsse gerne einweichen über Nacht und statt Joghurt z.B. Mandelmilch etwas erwärmen). Einen Smoothie kann man auch gut mit Zitronenschale und Kurkuma / Ingwer pimpen und auch für Brot gibt es zahlreiche Rezepte – vegetarisch mit Quark oder vegan (und sogar in Rohkostqualität wer mag) z.B. Leinsamencracker.

Wichtig ist, dass du mit Neugierde und Freude an das Thema rangehst. Je nach vielleicht therapeutischem Hintergrund zumindest anfangs mit der nötigen Konsequenz. Nach einer Weile wirst du auch stärkehaltigere Lebensmittel wie Karotten & Co besser vertragen. Du merkst, dass du den Stärkeanteil langsam steigern kannst, wenn du z.B. keine Heißhungerattacken mehr verspürst und keinen „Hieper“ auf Süßkram mehr hast.


Ilke findest du auf ihrer Website und auf YouTube

Ein Buch, das pflanzliche und ketogene Ernährung vereint ist dieses* von Dr. Ruediger Dahlke

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